Passionskonzert am 9. April

Am Sonntag, dem 9. April findet das diesjährige PASSIONSKONZERT um 18:00 Uhr in der Margarethenkirche Aschersleben statt.
Die Kantorei Aschersleben musiziert gemeinsam mit dem Orchester „saxonia music company“, außerdem am Basso-Continuo Reinhardt Malenke.

Es wird aus Vivaldis „Jahreszeiten“ der “ Frühling“ erklingen. Edwin Ilg – zugleich Konzertmeister des Ensembles „saxonia music company“ – ist der Solist dieses Violin-Konzertes.

Doch der Frühling bringt nicht nur die Osterzeit mit sich sondern ihr voran immer die Passionszeit – die Zeit der Besinnung auf das Leid Jesu und auch auf das eigene. In diesem Sinne wird das Konzert eröffnet mit Andreas Hammerschmidts Motette „Machet die Tore weit“. Den Text dieser Motette aus Psalm 24 kennt man auch aus der Adventszeit. Er passt jedoch genauso zum Sonntag „Palmarum“, dem Sonntag vor Ostern, der an den Einzug Jesu in Jerusalem erinnert, der mit dem triumphalen „Hosianna“ eigentlich nicht so zu dem passen will, was anschließend in den Tagen danach mit Jesus passierte. Daran erinnern Komposition wie „Wer leben will wie Gott“ oder „Korn, das in die Erde, in den Tod versinkt“. Aber auch in diesen Liedern ist schon der Auferstehungsgedanke ersichtlich. Der kurze dreitaktige Kanon „Aus der Tiefe rufe ich, Herr, zu dir“ besteht nur aus siebzehn Tönen. Thomas Wiesenberg machte sich verschiedenste Möglichkeiten eines Kanons zunutze,  dreht den Kanon mal auf den Kopf (als Eingangs-Motiv), setzt die Melodie gleichzeitig in der Vergrößerung, also in doppelten Notenwerten über den Kanon, lässt die Stimmeinsätze im zweitaktigen statt im vorgesehenen eintaktigen Abstand folgen oder in extremer Engführung, wenn eine Stimme der anderen Schlag auf Schlag folgt. So werden aus drei Takten schnell mehrere Minuten.

Außerdem werden Choralbearbeitungen von Georg Philipp Telemann zum Thema Passion erklingen. Diese wird Thomas Wiesenberg am Klavier nach eigener sehr individueller Art und Weise interpretieren. Telemanns 250. Todestag soll Anlass sein, seine Musik in besonderer Weise zur Kenntnis zu nehmen.

Von Gabriel Fauré musizierte die Kantorei Aschersleben vor Jahren die „Messe de Requiem“ als Gesamtwerk. Hieraus singt sie nun den Schlusschor „In paradisum“.

Als besonderer Höhepunkt aus der klassischen Kirchenmusik steht Felix Mendelssohn-Bartholdys Choral-Kantate „Christe, du Lamm Gottes“ auf dem Programm.

Mit dem einfühlsamen Segenslied „May the Lord send angels / Geh in Gottes Frieden“ von Helmut Jost endet das Passionskonzert.

Pfarrer Holger Holtz gibt dem Konzert den liturgischen Rahmen.

Karten für fünf Euro gibt es am Sonntag ab 17:30 an der Abendkasse.

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